Jahresrückblick 2014

Mit nachstehenden Projekten und Themen haben wir uns befasst:

Fahrten

  • Die von unserem Reiseteam angebotenen 7 Tagesfahrten und 1 Viertagesfahrt fanden bei Heikendorfer Senioren und ebenfalls bei Mönkebergern und Schönkirchnern großen Anklang. Insgesamt 350 Mitreisende konnten wir begrüßen. Das neue Reiseprogramm wird spätestens im Januar 2015 veröffentlicht.

Seniorenpass

  • Bis zum Jahresende haben wir ca. 230 Seniorenpässe (Gutscheinheft) verkauft. Diese Pässe sind bis zum 14. Mai 2015 gültig. Ein kleines Kontingent steht noch zur Verfügung.

Sitzungen

  • Wir haben 11 Sitzungen und 11 Sprechstunden durchgeführt. Eine auf dem Wochenmarkt angesetzte Sprechstunde fand leider wenig Resonanz. Wir haben diverse Sitzungen der Gemeindevertretung und deren Ausschüsse besucht, in denen wir zu seniorenrelevanten Themen unsere Meinung einbringen konnten.
  • Mitglieder des Seniorenbeirates nahmen an mehreren Sitzungen überörtlich tätiger Beiräte teil. Wir gewannen die Erkenntnis, dass sich unsere Arbeit in erster Linie auf den Ortsbereich konzentrieren sollte. Einen Gedankenaustausch mit Nachbarbeiräten und wie bisher auf Kreisebene begrüßen wir. Einladungen anderer Organisationen vor Ort – AWO, DRK, ambulante Pflegedienste, HGV, SoVD, Kirche – haben wir wahrgenommen. Wir bemühen uns um Zusammenarbeit. Während einer Nachmittagsveranstaltung der Evangelischen Freikirchlichen Gemeinde Heikendorfs hat sich die 1. Vorsitzende des Seniorenbeirates über Probleme der von dort aus betreuten Asylbewerber informieren lassen.

Veranstaltungen

  • Zusammen mit dem Ortsverein der AWO haben wir die Theater AG der Grund- und Gemeinschaftsschule Heikendorf bei einer Aufführung des Stückes „Der kleine Prinz“ unterstützt.
  • Wir vermittelten der OGTS einen Seniorenkoch, der für die 5.u.6.-Klässler eine Koch AG leitete.
  • Eine Vortragsveranstaltung zu den Themen Hospizarbeit und Palliativmedizin war sehr gut besucht.
  • Die Vortragsveranstaltung zum Thema „neuen Wohnformen im Alter“ hätte wegen der besonderen Aktualität in Heikendorf mehr Aufmerksamkeit verdient. Der Wunsch aus dem Zuhörerkreis, dass die Teilnahme von Gemeindevertretern begrüßt worden wäre, weist auf ein Bedürfnis hin, in die laufende Diskussion eingebunden zu werden. Den zahlreichen Fragen war zu entnehmen, dass bei einem entsprechenden Wohnungsangebot eine Veränderung der eigenen Wohnsituation wünschenswert sei. Über den Weg dorthin und was die Kommune dazu beizutragen in der Lage ist, besteht Informationsbedarf. Insbesondere die Abgrenzung zwischen öffentlicher und privater Verantwortung scheint erläuterungswürdig. Die Vorträge waren für alle informativ und erfüllten damit voll den Zweck der Veranstaltung.
  • Unsere schon zur Tradition gewordene Weihnachtslesung am 4. Dezember fand außerordentlich großen Anklang. Über 100 Gäste, mehr konnte der Ratssaal nicht fassen, folgten den selten ernst gemeinten Geschichten der Vorleser, dem Flötenspiel der Kinder aus der OGTS unter Leitung von Herrn Fedderke und Sketchen der Heikendorfer Speeldeel. Zur heiteren Stimmung trugen Glühwein und Kuchen in der Pause mit bei

Weitere Tätigkeitsfelder

  • Stark beschäftigt hat uns die Suche nach einer Ersatzlösung für das ehemalige Alten- und Pflegeheim am Langer Rehm. Gespräche mit potentiellen Investoren und der Besuch von Alteneinrichtungen erweiterten zwar unseren Horizont, führten – trotz zunächst vielversprechender Ansätze – noch zu keinem Ergebnis. Wir arbeiten weiter daran.
  • Das Schaffen eines barrierfreien Zugangs zu den Fördeschiffen am Anleger Möltenort erscheint uns weiterhin wichtig. Fahrgäste mit Rollatoren und Rollstuhlfahrer sind von der Nutzung dieses Verkehrsmittels ausgegrenzt und auch bei Linienbussen stoßen sie oft mangels ausreichenden Platzes auf Schwierigkeiten. Wir stehen mit den für den Hafenbereich zuständigen Gemeindewerken im Gespräch. Diese müssen sich mit der Eigenbetriebes GmbH Hafen der Stadt Kiel abstimmen, in deren Zuständigkeit die Poller und die Holzplattform fallen.
  • Besuche bei den Senioren der Wohnanlage Rügendamm machten deutlich, dass die abgeschiedene Lage für manche in der Bewegung eingeschränkte Seniorinnen/en ein Problem darstellt. Viele können den Strand nicht aufsuchen, weil der Weg hin, aber insbesondere zurück kaum zu schaffen ist. Ähnliches gilt auch für den Weg ins Ortszentrum. Um diese Situation zu verbessern, werden wir zusammen mit dem DRK-Kreisverband und mit Unterstützung des HGV am Dienstag, dem 27.Januar 2015 ein Pilotprojekt starten, und zwar einen Fahrdienst ins Ortszentrum 2x monatlich , jeweils am Dienstagvormittag und 1x monatlich am Diensttagnachmittag zum Strand unter Einbeziehung der in der Mobilität eingeschränkten Bewohner der Häuser am Langen Rehm.
  • Mit Beginn dieser Regelung erhalten Besitzer unseres Seniorenpasses und Erwerber des Seniorenpasses 2015/16 im Strandhotel Seeblick 6x ein Kaffeegedeck zu einem vergünstigten Preis ( 1 Tasse Kaffee mit einem Stück Torte ). Einzelheiten hierzu werden wir Mitte Januar 2015 bekanntgeben.
  • In der Diskussion befindet sich ein weiteres Projekt, und zwar die Erstellung einer Broschüre, eines Wegweisers mit speziellen Seniorenthemen und Infos dazu, wer – wo – was – in Heikendorf für Senioren anbietet.

Wir wünschen allen Seniorinnen und Senioren Glück und Gesundheit.

Wir werden uns auch 2015 wieder für Ihre Belange einsetzen.

Karla Franke

  1. Vorsitzende
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