seehunde und mehr

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52 Senioren trafen sich auf dem Parkplatz am Schulredder, eine Fahrt Richtung Norseeküste stand auf dem Programm. In Meldorf nahmen wir unseren Reiseleiter an Bord, der uns die Geschichte des Meldorfer Domes, der eigentlich kein Dom ist, erläuterte. Denn zu  keiner Zeit war St. Johannis, so ist die korrekte Bezeichnung der Kirche, ein Bischofssitz. Sie ist die Mutterkirche des Dietmargaus (der Dithmarscher), gegründet zu Karl d. Grossen Zeiten um 810 ; nach der Schlacht auf dem Sventanafeld 798. Die Kirche stand damals direkt an der Nordsee, kaum zu glauben. Ab 1140 gehörte sie zu dem Domkapitel Hamburg. In den folgenden Jahrhunderten haben die Dithmarscher dem Meer fruchtbares Marschenland mit dem Bau von Deichen abgerungen, so dass der Geestrücken nun etliche km von der Nordseeküste entfernt beginnt. Die Eindeichung diente in erster Linie als Schutz vor der Flut. Wir fuhren durch mehrere Köge, beginnend mit dem Kronprinzen- Koog, dem Kaiser- Wilhelm Koog und dem Neufelder Koog.  Wechsehaftes Wetter begleitete uns, von Sonnenschein bis Wolkenbruch. tmp_1050-20160705_110153~3502023779tmp_5802-20160705_110740-1569082143tmp_5802-20160705_110634_Burst02~3404974900

Unser erstes Ziel war die Seehund – Aufzuchtstation in Friedrickskoog.tmp_25624-20160705_110758_Burst01~2-1623721359
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Anschliessend ging es den Aussendeich entlang nach Brunsbüttel. Dort setzten wir mit der Fähre zur Fährstrasse über, um von dort am Elbehafen mit seinen Industrieanlagen vorbei über die Kanalbrücke bei Ostermoor wieder Richtung Norden nach Busenwurth zu fahren.

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Im Gasthaus ‚Dithmarscher Eck‘ gab es zum Mittagessen Mehlbüdel mit 3 unterschiedlichen Beilagen- Kassler und Schweinebacke; Senfsosse ; braune Butter mit Kirschkompott. Diese Kombination schien zunächst gourmetechnisch eine Herausforderumg. Einige von uns hatten ohnehin von Mehlbüdeln noch nichts gehört. Doch überraschenderweise schmeckte es allen hervorragend. Zuvor hatten wir noch bei Epenwöhrden das zentrale Landesdenkmal – die Dusenddüwelswarf – durch regennasse Fensterscheiben des Busses betrachtet. Dieses Denkmal soll an die Schlacht von Hemmingstedt 1500 erinnern, in der sich die Dithmarscher gegen die Truppen des Dänenkönigs Johann I. und seinen Bruder Herzog Friedrich I. von Holstein mit dem Schlachtruf “ WAHR DI/ GARR/DE BUR/ De/KUMT “ verteidigten. Vorbei am Rugenworther Loch ging es weiter nach Büsum, wo noch eine Pause mit Kaffee und Kuchen eingelegt wurde und Gelegenheit zum Shoppen bestand. Zufrieden kehrten wir nach Hause zurück.

Franke 1. Vorsitzende

 

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