Wir über uns

In der Gemeinde Heikendorf  leben z. Z. ca. 3.300 Einwohner, die über 60 Jahre alt sind, nahezu 40% der Bevölkerung. Unsere generell alternde Gesellschaft sieht sich vielen Fragen ausgesetzt, die von Politik und Verwaltung beantwortet werden müssen. Um hier unterstützend und begleitend tätig werden und den Anliegen der Senioren das nötige Gehör verschaffen zu können,  sind in vielen Kommunen Seniorenbeiräte gebildet worden. In Heikendorf geschah das per Satzung am 19.10.2000.Der Seniorenbeirat wird nach einer Satzungsänderung nunmehr für 3 Jahre (früher 5 Jahre) von den Senioren uns Seniorinnen der Gemeinde gewählt, letztmalig am 13.Juni 2016. Der Seniorenbeirat arbeitet ehrenamtlich, ist unabhängig, partei- und verbandspolitisch sowie konfessionell neutral.
Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der älteren Einwohner der Gemeinde gegenüber der Gemeindeverwaltung, der Gemeindevertretung mit ihren Ausschüssen in allen seniorenbezogenen Fragen, gibt  beratende Stellungnahmen und Empfehlungen ab zu Themen wie

  • Verkehrs- und Infrastrukturplanung
  • Verkehrssicherheit für  Senioren und Seniorinnen
  • Sozialplanung: ambulante soziale Dienste ( Sozialstation), Kurzzeitpflege, Altenwohnheim, Altenwohnungen, Pflegeheim,  Generationen übergreifende Wohnformen und Begegnungsstätten
  • Gewalt  gegen alte Menschen
  • Kultur
  • Sport, Gesundheit
  • Bildungsangebote für Senioren und Seniorinnen

Beratung und Information in allen sozialen Lagen für Senioren und Seniorinnen
Weitere Aktivitäten sind die Kommunikation mit den Parteien, der Gemeindevertretung, dem Bürgermeister und dem Amtsvorsteher, die Kooperation mit gemeindlichen und anderen Fachbereichen , Kontaktpflege mit  Bewohnern und sozialen Diensten in Heimen.

Im besonderen Fokus der Betätigung des Seniorenbeirates werden künftig stehen:

  • Soziale Wohnraumförderung (u.a. ein Mittel zur Bekämpfung der Altersarmut)
  • Alle Wohnungen sollten barrierefrei erschlossen und rollstuhlgerecht gebaut werden, immer unter der Prämisse der Bezahlbarkeit
  • Bau von Mehrgenerationenhäusern
  • Beseitigung von „Steinen des Anstoßes“  ( Absenkung von Rindsteinen  und Ausbesserung von Gehwegen und – wo nicht vorhanden- Fahrbahnen im Umfeld von Altenheimen)
  • Schutz und Förderung pflegebedürftiger Menschen
  • Stärkung der häuslichen Pflege im Alter
  • Hospiz- und palliativmedizinische Versorgung

Nicht zu vergessen die Pflege des vom Seniorenbeirat erstellten Seniorenpasses mit seinen vielfältigen kulturellen Angeboten zur ermäßigten oder kostenlosen Teilnahme an Veranstaltungen oder Freizeitgestaltungen wie der Besuch von Tierparks, Schwimmhallen Laboe und Preetz, Motorbootfahrten auf der Schwentine oder Konzert- und Theaterbesuche, Massagen und Fußpflege und Vieles mehr. Der Seniorenpass ist also entgegen der Vermutung Einiger kein öffentliches Dokument, das als Nachweis für die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Altersgruppe dienen soll, sondern der „ Pass“ ist ein Gutscheinheft, gültig vom 15.Mai eines Jahres bis zum 14.Mai des folgenden Jahres, das man für 20€ erwerben kann.

Weiterhin werden auch künftig Seniorenfahrten und Tagesausflüge zu interessanten Zielen organisiert.

Wir hoffen, mit diesem Kurzbeitrag Ihr Interesse geweckt zu haben. Wir sind sehr daran interessiert, Anregungen von Ihnen zu erhalten. Nur so wird es gelingen, Ihre Interessen aufgreifen und wirksam vertreten zu können. Auch konstruktiver Kritik verschließen wir uns nicht. Wie in vielen Lebensbereichen macht Gemeinsamkeit stark. Besuchen Sie uns in unseren öffentlichen Sitzungen und Beratungsstunden. Einzelheiten über Termine und Ansprechpartner entnehmen sie bitte den nachfolgenden Beiträgen.

Kiek mol  wedder in un luug in uns  Homepage.