Weihnachtslesung am 4.12.2014

 

                            Weihnachtslesung
                                 für Senioren
                am Donnerstag, dem 4.Dezember 2014
                   um 15 Uhr im Ratssaal der Gemeinde
                                 Heikendorf
Der Seniorenbeirat lädt zu dieser seit Jahren beliebten Veranstaltung
im Advent ein.

  • Mitglieder des Seniorenbeirates lesen Geschichten auf Hochdeutsch
    und Platt
  • Es erwarten Sie Sketche der Heikendorfer Speeldeel
  • Die Blockflötengruppe der OGTS unter Leitung von Herrn Fedderke spielt
    weihnachtliche Lieder.
  • In der Pause werden selbst gebackener Kuchen und Weihnachtspunsch
    gereicht.
    Einlass ab 15 Uhr. Eintritt frei.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Ihr Seniorenbeirat

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Theater für Jung und Alt

Die Idee des Seniorenbeirates, eine Veranstaltung für Jung und Alt zu organisieren, wurde zusammen mit der AWO und der Theater AG der Grund- und Gemeinschaftsschule Heikendorf am 17.6.2014 in die Tat umgesetzt.
In der Mensa der OGTS folgten ca. 80 Besucher mit Begeisterung der Reise des „Kleinen Prinzen“ durch die Galaxie.
Die teilweise profihaft anmutende Darstellung der noch sehr jungen Schüler und Schülerinnen unter Leitung von Frau Terrling ließen Spielfreude, Witz und Sinn für  Komik erkennen. Entsprechender Applaus war der Lohn.
Zuvor konnten die Gäste  Kaffee und selbst gebackenen Kuchen genießen. Mitglieder der AWO hatten die Tische sommerlich mit Blumen geschmückt. Wir danken allen, die sich an Organisation und Durchführung der Veranstaltung beteiligten,
Eltern, Großeltern und anderen anwesenden Senioren hat es gefallen. Dieses nimmt der Seniorenbeirat zum Anlass, über weitere Veranstaltungen nachzudenken.

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Senioren kochen mit Schülern der Grund- und Gemeinschaftsschule Heikendorf

Was gibt es Neues

Norbert und Moni kochen zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Grund- und Gemeinschaftsschule in einer Koch AG, die von der OGTS (Offene Ganztagsschule) betreut wird, jeweils Donnerstag um 14 Uhr.

AufgabenverteilungBeratung

Florian, Gorkem,Halil, Kim Leon, Mats und Stefan, Schüler der 5.und 6. Klasse, stellten erfolgreich ein Pizzabrötchen mit Putengeschnetzeltem und eine Süßspeise aus Joghurt mit Früchten her. Beim nächsten Mal werden auch wieder die dieses Mal abwesenden Mädels dabei sein.

Karla Franke 1.Vorsitzende

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Stellungnahme des Seniorenbeirates „betreutes Wohnen“/Pflegeheim

Stellungnahme zum betreuten Wohnen/Pflegeheim

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Aufgrund der bisher vorliegenden Informationen und der Ergebnisse der eigenen Recherchen unterstützt der Seniorenbeirat die Projekte „betreutes Wohnen am Langen Rehm“ und Pflegeheim Ecke Tobringer/Laboer Weg.

Der Seniorenbeirat hält es für erforderlich, dass beide Einrichtungen in Heikendorf gebaut werden!

Begründung:
Die Altersstruktur der Bevölkerung in Heikendorf wird sich entsprechend der Vorausberechnung des statistischen Bundesamtes für das Bundesgebiet bis 2030 zu Lasten der Erwerbsbeschäftigten um 27% verändern. D.h., dass der Anteil der Einwohner auch hier im Alter von 65 Jahren ansteigen wird. Mit dem Erreichen der Altersgrenze ergeben sich für diesen Personenkreis unterschiedliche Bedürfnisse für die Gestaltung des weiteren Lebensweges, insbesondere gewinnt  für viele das Thema des selbstbestimmten Wohnens im Alter zunehmend an Bedeutung. Die einen benötigen nicht mehr so viel  Wohnfläche, die der bisherigen Familiensituation angepasst war. Erfahrungsgemäß bleiben mehr Frauen nach Versterben ihres Ehepartners allein zurück. Man möchte sich „verkleinern“ , aber grundsätzlich das gewohnte soziale Umfeld nicht verlassen müssen. Andere werden pflegebedürftig, verlieren deshalb die sozialen Kontakte. Der Anteil der Pflegebedürftigkeit bei der Altersgruppe zwischen 70 ,80 und höher ist jetzt schon groß und wird wegen der demografischen Entwicklung noch zunehmen. Besonders die „Hochaltrigen“ also die über 90-Jährigen müssen damit rechnen, dement zu werden und eine entsprechende Versorgung erhalten. Nicht zu vernachlässigen ist, dass aufgrund des die Kliniken verpflichtende Entlassmangement  für betroffene Heikendorfer Einwohner im Anschluss an den Klinikaufenthalt Möglichkeiten bestehen sollten, vorübergehend oder  dauerhaft in einer dafür geeigneten Einrichtung weitergepflegt werden zu können.
In Heikendorf sollte es künftig neben den herkömmlichen Wohnungen

  1. Altenwohnungen geben, die einen baulichen Standard aufweisen, der den besonderen Erfordernissen für die ältere Generation angepasst ist oder werden kann.
  2. Wohnungen mit einem quartiersbezogenen Hintergrund, im weitesten Sinne „betreutes Wohnen„ mit Versorgungssicherheit ( Dauermietvertrag, keine Versorgungspauschale, barrierefreie Wohnungen, Gemeinschaftsraum, Pantry u.a.) Serviceleistungen eines Pflegestützpunktes über einen mit einem Dienstleister abzuschließenden gesonderten Vertrag, dessen Leistungen auf den Bedarf ausgerichtet angenommen werden können oder ggf. auch nicht
  3. Pflegeheim mit Demenzplätzen

Das von der Fa. Semmelhaack als Investor nunmehr verbesserte Angebot (Einzelheiten sind bekannt) scheint eine gute Basis für die Schaffung von betreutem Wohnen auf dem Gelände des ehemaligen Alten- und Pflegeheims  zu sein, zumal da es den Anforderungen zu b) und somit den Erwartungen des Seniorenbeirates entspricht  bzw. diese insoweit übertrifft, als  ein  kleiner Bereich für Bewohner mit dementieller Erkrankung ( offenbar leichte Fälle ) vorgesehen werden soll.

Gleichermaßen überzeugt ein Projekt, dass 2 Bewerber als potentielle Betreiber eines Pflegeheimes vorgestellt haben. Der Standort für das Pflegeheim entspricht den Anforderungen. Eine zentrumsnahe Lage erscheint im Gegensatz zum „betreuten Wohnen“ nicht erforderlich, weil die Pflegeheimbewohner erfahrungsgemäß das Haus nicht mehr verlassen. Zwei Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe ermöglichen jedoch einen bequemen Zugang für Familienangehörige und Besucher. Der Standort hat im übrigen den weiteren Vorteil, dass die Bewohner der Seniorenresidenz am Rügendamm Leistungen des Pflegeheims ggf. nutzen könnten.
Hinzu kommt, dass mit der nötigen Planung für ein solches Bauvorhaben zeitnah begonnen werden könnte.
Der Seniorenbeirat empfiehlt, die notwendigen Schritte in die Wege zu leiten.

Mit freundlichen Grüßen

Karla Franke
1. Vorsitzende des Seniorenbeirates
www.senioren-heikendorf.de

Anmerkung:

Die optimistische Planung, in absehbarer Zeit die o.a. neuen Einrichtungen für Senioren in Heikendorf erstellen zu können, hat sich bedauerlicherweise als nicht umsetzbar erwiesen, weil die genannten  Investoren aus den unterschiedlichsten Gründen „abgesprungen“ sind. Auf Nachfrage des Seniorenbeirates teilte die Fa.  Semmmelhaack mit, dass für  sie eine nicht bestehende Planungssicherheit durch die Gemeindevertretung maßgebend gewesen sei. Diese recht späte Erkenntnis führt nun leider dazu, dass Zeit vergeudet worden ist und die Suche von Investoren  von neuem beginnt.

Franke  1. Vorsitzende

 

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Besuch der OGTS

Am 15.01.2014 besuchte der Seniorenbeirat die Offene  Ganztagsschule (OGTS ) in Heikendorf. Die Leiterin, Frau Vorbeck hatte zu einem Informationsgespräch eingeladen, um einen Eindruck über die Tätigkeit vor Ort zu geben. Die beste Zeit dafür war die Mittagszeit, zu der die Schüler nach Beendigung der Schule zur weiteren Betreuung in die OGTS strömten. Als erste meldeten sich die Erstklässler im Sekretariat an, um dann in der Mensa ihr vorbestelltes Mittagessen einzunehmen. In Gegenwart des Bürgermeisters, Herrn Orth sahen wir, dass selbst bei einem „gewissen“ ! Geräuschpegel die Essenausgabe in geordneten Bahnen ablief.Florian und seinen Freunden schmeckte der Milchreis mit Kirschen. Stolz teilte er mit, dass er sein Essen über Internet vorbestellt habe. Anschließend verschwanden die Kinder in die einzelnen Betreuungsgruppen, wo sie unter Aufsicht spielen, basteln oder Schulaufgaben mache konnten. Angesichts des schlechten Wetters wurden selbst die Flure zu Spielstätten. Frau Vorbeck bedauerte, dass man in einem solchen Falle nicht mehr in die Mehrzweckhalle ausweichen könne, weil die Berufsgenossenschaft diese für Ballspiele gesperrt habe.  Wie wir weiter erfuhren, werde manchen Kindern in der OGTS erstmals ein strukturierter Tagesablauf vermittelt. Der engagierte Einsatz der Mitarbeiter, die zum großen Teil ehrenamtlich tätig seien, trage dazu bei, dass täglich überwiegend zufriedene, entspannte Kinder nach Hause entlassen werden können.   Erwachsene, die Interesse an  derBetreuung  von Kindern hätten, seien willkommen und sollten sich bei Frau Vorbeck melden. Denn  der Bedarf an mehr          ehrenamtlichen Betreuern sei vorhanden. Die Mitglieder des  Seniorenbeirates unterstützen diesen Aufruf  und würden  sich über eine positive Resonanz  freuen.

OGTS

OGTS

Franke    1. Vorsitzende                                                                                                            Seniorenbeirat

 

 

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Seniorenpass 2014/2015 und Fahrtenprogramm 2014

Liebe Seniorinnen und Senioren aus Heikendorf, Schönkirchen und Mönkeberg!

Die Mitglieder des Seniorenbeirates Heikendorf freuen sich, dass  Ihnen auch in diesem Jahr der Heikendorfer Seniorenpass 2014/2015 angeboten werden kann. Dieses ist erneut nur möglich, weil die Gemeindevertretung  und  Sponsoren dieses Projekt mit der Bereitstellung der erforderlichen  Mittel  unterstützen.


Es wäre schön, wenn Sie sich auch in diesem Jahr wieder zum Kauf eines Passes entscheiden und die vielfältigen Angebote nutzen.

Den neuen Seniorenpass, gültig vom 15.05.2014 bis 14.05.2015, kann seit dem 8. April 2014   im Heikendorfer Rathaus zum Preis von 20.00 € erworben werden.

In den Gemeinden Mönkeberg und Schönkirchen erhalten Sie den Seniorenpass ab 8.April 2014  in den Gemeindebüros und in Heikendorf können Sie ihn dann auch während der Öffnungszeiten des Rathauses an der Information erwerben.

Die Fahrtensaison 2014 wird wieder sehr interessant und abwechslungsreich sein!

Folgende Reiseziele bieten wir an :

  1. Dienstag, 13.05.2014 
    Tagesfahrt in die Elbtalaue – Bleckede, Dahlenburg mit Orchideenparadies
    Abfahrt 08.oo Uhr, Kosten 30 €,  Anzahlung 15 €, Plätze: 50.
  2. Freitag, 16.05.2014
    Tagesfahrt zum Hof Mougin: Spargel, Schinken, Kartoffeln  satt – Eis mit Erdbeeren
    Besichtigung Museumshof Lensahn mit Kaffe und Kuchen (Selbstzahler)
    inkl. Bustransfer 40 Euro pro Person
  3. Mittwoch, 18.06.- Samstag, 21.06.2014
    Fahrt in den Knüllwald und in die Rhön mit Fulda und Fritzlar.
    Kosten 285 € p.P. im DZ, im EZ +30 €, einschl. HP, Eintrittsgelder, Reisebegleitung und Stadtführung. Abfahrt 07.30Uhr, 52 Plätze, Anzahlung 120 €
  4. Mittwoch, 23.07.2014,
    Eutiner Festspiele, Generalprobe Anatevka.
    Kosten Busfahrt 15 € + Eintrittsgeld nach gewählter Platzgruppe, keine Anzahlung möglich, Gesamtpreis bei Anmeldung, Abfahrt 17.00 Uhr, 50 Plätze
  5. Dienstag, 05.08.2014
    Busfahrt nach Rendsburg mit Stadtführung und Schiffsbegrüßung.
    Kosten    25 € einschl. Kaffeetrinken und Stadtführung. Anzahlung 15 €,
    Abfahrt 09.00 Uhr, 48 Plätze.
  6. Mittwoch, 27.08.2014
    1/2 Tagestour im Oldtimerbus in die Meeresbiologische Station in Laboe, Strohfiguren gucken, Kaffeetrinken in Schönberg. Kosten 30 € einschl. Eintritt und Kaffeetrinken, Anzahlung    20 €,  Abfahrt 13.00Uhr, 25 Plätze
  7. Samstag, 30.08.2014
    Konzert in der Kirche in Laboe-Dresdener Kreuzchor
    Karten 12 €, eigene Anfahrt, Beginn 18.00 Uhr
  8. Dienstag, 09.09.2014
    Tagesfahrt nach Hamburg- Friedhof Ohlsdorf und Dahlienpark.
    Kosten 30 € einschl. Mittagessen, Anzahlung 20 €, Abfahrt 08.00Uhr, 48 Plätze
  9. Dienstag, 14.10.2014
    Tagesfahrt nach Reinbek, Gut Basthorst und Büttenwarder. Kosten 40 € einschl. Reisebegleitung, Mittagessen und Kaffeetrinken. Anzahlung 20 €.
    Abfahrt 08.30 Uhr, 48 Plätze.

Alle Busabfahrten ab Parkplatz Schulredder

Spätestens in der letzten Sprechstunde vor Reiseantritt ist die vollständige Bezahlung erforderlich. Haben Sie bitte Verständnis, dass eine vollständige Rückerstattung bezahlter Beträge nicht immer möglich ist!

Ihr Seniorenbeirat Heikendorf – Reiseteam

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Jahresrückblick 2013

      Seniorenbeirat Heikendorf:  Rückblick auf das Jahr 2013

Der Seniorenbeirat schaut auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück.

 Wir danken allen Seniorinnen und Senioren, die erneut unsere Arbeit aktiv begleitet haben. Aufgrund ihres Interesses konnten wir ca. 250 Seniorenpässe verkaufen. Ungefähr 400 Mal wurden die Gutscheine des Seniorenpasses in Anspruch genommen. 200 Senioren besuchten die kostenlos angebotenen Sonderveranstaltungen des Seniorenbeirates im Rathaus. An den von uns organisierten Seniorenreisen beteiligten sich 200 Senioren aus Heikendorf, Mönkeberg und Schönkirchen. Wir werden auch 2014 wieder für sie da sein.

      Folgende Ereignisse sind nennenswert:

 Im Mai 2013 wurde in Heikendorf ein neuer Seniorenbeirat gewählt, der am 4.06.2013 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentrat. Aus seiner Mitte wählte der Seniorenbeirat seinen Vorstand wie folgt: 1. Vorsitzende- Karla Franke; 2. Vorsitzende- Monika Richter; Schriftführerin- Ebba Müller; Kassenwartin- Gerlind Jahnke; Beisitzer-  Karl Kempe. Weitere Mitglieder sind: Ingrid Schlenz, Heike Utecht, Gerlinde Goos, Dieter Lütkenhorst, Klaus Sydow, Dorothea Krüger und Jürgen Weisbrod.

Die noch vom vorherigen Seniorenbeirat begleiteten Projekte: barrierefreie Umgehung der Fußgängerbrücke auf dem Fördewanderweg zwischen Heikendorf und Laboe, die Erweiterung des Stelenfeldes und die Errichtung einer Toilettenanlage auf dem Friedhof konnten 2013 abgeschlossen werden.

Es wurden insgesamt 11 Sitzungen des Seniorenbeirates sowie 10 Beratungsstunden durchgeführt. Der Seniorenbeirat nahm an 4 überörtlichen Veranstaltungen anderer Seniorenbeiräte teil sowie an diversen Sitzungen der Gemeindevertretung Heikendorf und deren Ausschüssen.

Der neue Seniorenbeirat gab sich als erstes eine Geschäftsordnung.

Daran schloss sich die Einrichtung einer eigenen Homepage „www.senioren-heikendorf.de“ an, mit der wir uns besser in der Öffentlichkeit präsentieren können. Die Homepage bietet Informationen zu seniorenbezogenen Themen an, wichtige Adressen wie z.B. Ärzte, Apotheken, Behörden etc.. Wir danken Arne Lütkenhorst für seine fachkundige Unterstützung.

Ergänzend dazu wurde ein Veranstaltungsflyer, gesponsert von der Kieler Volksbank eG, Marketingabteilung, Europaplatz 5, Kiel,  aufgelegt, der voraussichtlich ¼-jährlich aktualisiert werden soll.

Der Seniorenbeirat lud im September Vertreter der Sozialstation, der Pflegedienste, der Hospizbewegung und des Mittagstisches des DRK zu einem Informationsaustausch darüber ein, wie sich die Schließung des Alten-und Pflegeheims auf die Betreuungssituation der Senioren in Heikendorf auswirken wird. Mit der Schließung des Heims verlor z.B. die Hospizbewegung ihren Tagungsraum. Wir begrüßten deshalb das Angebot der Leiterin der AMBULANTEN KRANKENPFLEGE LABOE&HEIKENDORF, dass die Hospizbewegung ab sofort die Räumlichkeiten dieses Pflegedienstes am Möltenorter Weg mitbenutzen darf.

 Die 1.Vorsitzende des Seniorenbeirats besuchte das Seniorenheim am Rügendamm, das Alten-und Pflegeheim am Langen Rehm, die OGTS und nahm Einladungen der Sozialstation, der DRK-Ortsgruppe Schrevenborn und der VHS wahr.

Der Seniorenbeirat organisierte 3 Informationsveranstaltungen zu nachstehenden Themen:  „Verkehrstipps für Senioren, Sicherheit im Straßenverkehr“, „Diskriminierung im Alter“ sowie in Zusammenarbeit mit der Kieler Volksbank „ SEPA-Verfahren im Zahlungsverkehr“.

Die 2 kulturellen Veranstaltungen mit dem Ehepaar Fedderke, einmal solo und dann zu unserer Weihnachtslesung gemeinsam mit Mitgliedern des Seniorenbeirates füllten die Reihen  fast bis auf den letzten Platz, selbst bei widrigen Witterungsbedingungen wie am 5.12.2013, als Orkan Xaver zu wüten begann.

Der Seniorenbeirat befasste sich außerdem mit folgenden Themen:

 –  Schließung des Alten-und Pflegeheims der ev. Stadtmission

 – barrierearmer Zugang zu den Fördeschiffen am  Anleger Möltenort für Gehbehinderte mit    Rollatoren und  Eltern mit Kinderwagen

 – Verlegung der Bushaltestelle Stückenberg

 – Herstellen eines befestigten Verbindungsweges von der Seniorenwohnanlage Rügendamm zum Laboer Weg

 – Markierung eines Fußweges auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus insbesondere für Gehbehinderte mit Rollatoren und Eltern mit Kinderwagen

 – Schwimmhalle Laboe

Wir konnten in 1 Fall einer hilfesuchenden Seniorin eine Ersatzhaushaltshilfe vermitteln und in einem anderen Fall die Friedhofsverwaltung veranlassen, für Elektroscooterfahrer/innen einen ungehinderten Zugang zum Friedhof zu schaffen. Es sind an beiden Eingangstoren des Friedhofs mit Magneten versehene Pfosten aufgestellt worden, die ein vorübergehendes Offenhalten der Türen ermöglichen.

 Auf Wunsch der Bewohner der Seniorenwohnanlage am Rügendamm konnten wir zusagen, dass  im Laboer Weg eine weitere Sitzbank, die vom Handels-und Gewerbeverein Heikendorfs gesponsert worden ist, aufgestellt wird, und auf Anregung der Gemeindevertretung ebenso eine Bank als Ersatz für eine zerstörte Bank auf dem Fördewanderweg im Bereich Kitzeberg.

 Leider waren unsere Bemühungen, einen Stichweg für Fußgänger vom Burbarg zum Dr. Leonhardt Weg zu schaffen, erfolglos. Es scheiterte an der Zustimmung der Eigentümer der zu querenden Grundstücke.

Unser Reiseteam hatte keine Mühen gescheut, abwechslungsreiche Fahrten anzubieten.

Die Busreisen nach Amsterdam, Grömitz, Unewatt/Kappeln, Schönberg und Husum/Nordstrand und das Konzert des Dresdener Kreuzchors in der Kirche zu Laboe fanden wieder großen Zuspruch. Außerdem hatten die Teilnehmer der „Hafenrundfahrt“ inklusive Frühstück mit   der MS“ Forelle“ einen vergnüglichen Vormittag.

Das neue Fahrtenprogramm und weitere Veranstaltungen werden in den bekannten Medien, insbesondere „Heikendorfer Anzeiger“ und unserer Homepage  www.senioren-heikendorf.de veröffentlicht.

Der Seniorenbeirat wünscht allen Angehörigen des Amtes Schrevenborn eine angenehme Adventszeit, besinnliche Weihnachten und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr 2014.

    Ihr Seniorenbeirat Heikendorf

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Jahresbericht 2017

Jahresbericht 2017 des Seniorenbeirates Heikendorf

Ein ereignisreiches Jahr ist zu Ende gegangen. Uns haben viele Themen in elf öffentlichen Beiratssitzungen beschäftigt, in denen wir mit Bürgermeister Orth einen regen Gedankenaustausch pflegen konnten.                                                                                                  Elf zusätzliche Sprechstunden dienten der Buchung unserer acht angebotenen Reisen und des Verkaufs unseres Gutscheinheftes „Seniorenpass“. Die Vorträge zu Themen wie Pflege im Alter oder Patientenverfügung fanden großen Anklang, auch die Vorführung mit Testfahrten von E ´Mobilen auf dem Dorfplatz lockte zahlreiche Interessenten an.        Frau Arp und Frau Franke nahmen an zwei Informationsveranstaltungen der BAGSO e.V. in Berlin und Neumünster zu Themen der gesunden Ernährung und der Mobilität im  Alter teil. Frau Franke konnte dem Sozialausschuss der Gemeinde Heikendorf darüber am 21.11.2017 berichten.                                                                                                                          Wir besuchten auf Einladung des Geschäftsführers das SOS Kinderdorf in Lütjenburg.   Auf der Sitzung der Seniorenbeiräte des Plöner Umlandes, zu der der Kreispräsident eingeladen hatte, haben wir Schwerpunkte der Arbeit unseres Seniorenbeirates darstellen können.                                                                                                                                                 Der Seniorenbeirat gab zu unterschiedlichen Themen Stellungnahmen ab wie: Entwicklung des Öffentlichen Nahverkehrs, Einrichtung eines Amtsbusses Schrevenborn, Bau einer öffentlichen Toilette im Ortszentrum, Sitz-bzw. Parkmöglichkeiten für Rollstuhl- und E -Scooterfahrer im Rahmen der Neugestaltung der Strandpromenade. Außerdem waren wir im Arbeitskreis Städtebauförderungsprogram „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ tätig und haben Vorschläge unterbreitet.                                                             Den Baubeginn auf dem Gelände des Alten-und Pflegeheimes nahmen wir mit Interesse zur Kenntnis, da damit die langwierigen Gespräche darüber, ob Heikendorf eine Pflegeeinrichtung erhalten wird, abgeschlossen werden konnten.                                       Nicht zuletzt haben wir im Jahr 2017 wieder zwei Broschüren „Für uns – Senioren in Heikendorf“ herausgegeben und kostenlos verteilt, im Dezember die 5. Ausgabe. Von sehr vielen Seniorinnen und Senioren erhält das Redaktionsteam vermehrt positive Rückmeldungen, die zur Weiterarbeit anspornen.                                                                       Die Fahrten des vom Seniorenbeirat in Zusammenarbeit mit dem DRK organisierten  Shuttlebusses für Senioren aus dem betreuten Wohnen am  Rügendamm und Langen Rehm ist, wie gewohnt, von zwei Mitgliedern des Seniorenbeirates begleitet worden. Unsere traditionell im Rathaus veranstaltete Weihnachtslesung haben wir aus Platzgründen in die Aula der Grund-und Regionalschule am Schulredder verlegen müssen. Sie wurde auch dort wieder von 96 Senioren und Seniorinnen besucht. Ein Dank an das Ehepaar Fedderke, das wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen und sich wieder uneigennützig der guten Sache zur Verfügung gestellt hat.                                        Anfang des Jahres verließen Herr Kempe und Frau Utecht den Seniorenbeirat. Es rückten Herr Pucknus und Frau Arp zu stimmberechtigten Mitgliedern ins Gremium auf. Herr Sydow wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Ein Dank gilt allen Mitgliedern des Seniorenbeirates, die sich zum Wohle der Seniorinnen und Senioren Heikendorfs eingesetzt haben und auch im neuen Jahr wieder für sie zur Verfügung stehen werden.

Karla   Franke                                                                                                                                           1. Vorsitzende des Seniorenbeirates Heikendorf

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Weihnachtslesung 2017

Am Nikolaustag fand unsere diesjährige Weihnachtslesung nicht im Ratssaal des Rathauses in Heikendorf statt, sondern in der Aula der Grund – und Gemeinschaftsschule am Schulredder. Auch wenn der Ratssaal ein gemütlicheres Umfeld bietet, so hatten wir uns aufgrund der Erfahrungen des Vorjahres wegen bestehenden Platzmangels recht frühzeitig dazu entschieden, dorthin auszuweichen, wo auch die Heikendorfer Speeldeel ihre Auftritte hat. Dort konnten wir in einem Extraraum selbstgebackenen Kuchen und Punsch anbieten. Mitglieder des Seniorenbeirates bestritten mit Vorlesungen den ersten Teil der Veranstaltung. Frau Arp befasste sich mit einem Esel und dem Jesuskind, Herr Lütkenhorst gab etwas weihnachtlich Frivoles zum Besten und Frau Franke erzählte von einer mehr oder weniger geglückten Weihnachtsfeier auf einem Expeditionsschiff im Südatlantik nahe der Antarktis. Nach der Pause begeisterte Frau Heike Fedderke in ihrer unnachahmlichen Art die 96 anwesenden Seniorinnen und Senioren mit selbstverfassten Geschichten auf Platt. Ihr Ehemann Jost begleitete die Veranstaltung musikalisch. Er forderte die Zuhörer zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder auf. Ich muss gestehen, die erste Strophe gelang mir oft, doch dann… Wieder ein netter, fröhlicher Nachmittag, insbesondere Dank des Einsatzes aller 9 Mitglieder des Seniorenbeirates. Als Gäste konnten wir Amtsdirektor Hehenkamp, Bürgermeister Orth , Frau Bertig- Leiterin der Sozialabteilung und von der AWO Frau Fisch-Luth und Frau Weisbrod begrüßen.                                                          Der Seniorenbeirat wünscht allen Heikendorfern eine angenehme Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2018.

Franke  1. Vorsitzende

 

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Seniorenfahrt am 28.11.2017

An diesem Tage starteten wir aufgrund der großen Nachfrage mit 2 Bussen
nach Reinfeld  zum Karpfen-  oder Grünkohlessen im Forsthaus Bolande.
Ca.85 Gäste waren begeistert von dem Essensangebot Karpfen satt und Grünkohl
nicht weniger mit Schweinebacke, Kassler und Kochwurst. Doch zunächst führte
uns der Weg  dieses Mal bei ungemütlichem Wetter und einer sehr kurvenreichen
Straße quer durch die Probstei,vorbei an knorrigen Eichen, die ihre kahlen Äste in
den regenverhangenen Himmel reckten. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter
zum Weihnachtsmarkt  nach Lübeck, nicht minder nass.

   Dort konnte man sich innerlich mit
einem Punsch mit diversem „Schuss“ aufwärmen oder  bei Niederegger oder
im Haus des Lübecker Marzipans Weihnachtliches einkaufen bzw. bei einer
Tasse Kaffee ein Stück Marzipantorte genießen. Das schlechte Wetter hatte
kaum Jemanden gestört, die Stimmung war und blieb bis zur Rückkehr nach
Heikendorf gut.
Franke

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Vortrag der 1. Vorsitzenden des Seniorenbeirates vor dem Bildungs-und Sozialausschuss der Gemeinde Heikendorf

Fachtagungen der BAGSO e.V.

(Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen)                                                                             9. März in Berlin, 10. Mai in Neumünster

Gesundheitsförderung im Alter

Das Thema fügt sich ein in die Empfehlungen des 7. Altenberichts der BReg
zur „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“. Den Kommunen wird eine nachhaltige Seniorenpolitik nahegelegt, um den vielfältigen Lebenslagen älterer Menschen zu begegnen und zu einem möglichst selbstbestimmten Leben im Alter beizutragen. Dabei wird auf die strukturellen
und inhaltlichen wie auch auf die finanziellen Rahmenbedingungen hingewiesen. Ziel der Politik aber auch eines jeden Einzelnen ist das Erreichen eines Optimums an Lebensqualität und die Bereitschaft, für sich das Beste daraus zu machen. Dazu gehört das Erhalten der eigenen Mobilität, gesundes Essen, gesunde Ernährung zusammengefasst:
der Erhalt der Gesundheit.                                                                                                                  Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) definiert Gesundheit als körperlich, seelisch-geistiges und soziales Wohlbefinden, das die Fähigkeit einschließt, sich mit Belastungen, Einschränkungen, Behinderungen im körperlichen, aber auch im seelisch-geistigen Bereich auseinandersetzen zu können.                                                                                      Jeder möchte bis ins hohe Alter gesund bleiben, d.h. nicht pflegebedürftig werden. Das wird schwierig, wenn man sein Leben zuvor extensiv genossen hat. Die in der Jugend begangenen Sünden schlagen im Alter oft zurück. Bin ich in jungen Jahren zu einem fettleibigen Kind herangezogen worden, so setzt sich das bis ins Alter fort mit dadurch bedingten Folgen wie Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Gelenk- und Wirbelsäulenproblemen und auch Tumorerkrankungen.
Altern ist ein lebenslanger Prozess von der Geburt an, aber wie lebenswert altern?
Jeder mag je nach aktueller Lebenssituation unterschiedliche Schwerpunkte setzten. Einigkeit besteht darin, dass Bewegung und soziale Kontakte ein entscheidender Faktor für Teilhabe sind, die zu Wohlbefinden führen. Wir wissen,  dass dabei eine Rolle spielen: die soziale Schicht, in die man hineingeboren wurde; familiäre soziale Lebensumstände;
Bildungs- und Berufswege. Sind diese Faktoren negativ belegt, ist oft der Weg fürs Alter vorgezeichnet und somit auch die Lebenserwartungen. Natürlich muss man sich damit nicht abfinden.   Um mit Prof.Dr. Ursula Lehr zu sprechen:
Langlebigkeit verpflichtet den Einzelnen, aber auch die Kommunen, die für ein lebenswertes Alter Voraussetzungen schaffen sollten. Dazu später.                                            Was kann der Einzelne tun?   Eigentlich zwei Binsenweisheiten.
Sich viel bewegen, wie bereits angemerkt und sich gesund ernähren.
Man weiß, dass der Körper mit fortschreitendem Alter zunehmend an Muskelmasse und Muskelkraft abbaut. Ab 5o Jahren schwindet die Muskelmasse um ca. 1 -2%/a. Die Muskelkraft schwindet zwischen 50 und 60 Jahren um 1,5%/a, danach um ca. 3%/a. Das führt zu funktionellen Einschränkungen, die wiederum Gebrechlichkeit bedeuten und Stürze mit Knochenbrüchen diverser Art zur Folge haben können. Muskelabbauende Prozesse überwiegen im Alter. Schuld daran ist eine Unterversorgung mit Protein. Der Muskel wird von Fett- und Bindegewebe durchsetzt. Muskel-/Krafttraining hilft dagegen nur bedingt.  Menschen mit  Mangel- oder Fehlernährung erkennt man häufig an einem verlangsamten Gang. Man gucke sich mal auf der Dorfstraße in Heikendorf  um!
Der durchschnittliche Energiebedarf bei mobilen Senioren beträgt 15% Protein, 30% Fett, 55% Kohlehydrate/Tag, bei nicht mobilen Senioren weniger. Ursache für eine quantitative Mangelernährung ist, dass die aufgenommene Energie langfristig geringer war als der Bedarf oder qualitativ ein Mangel an Eiweiß, Vitaminen und Spurenelementen bestand. Grund dafür können normale altersphysiologische Veränderungen sein, aber dann auch Kau-und Schluckbeschwerden durch Veränderung des Kiefers, Schlaganfall, Depression (mangelnde Motivation zu essen) Demenz (Vergessen zu trinken und zu essen, geringer Erkennungswert der Speisen). Der Geschmackssinn verändert sich. Hinzu kommt das nachlassende Durstempfinden im Alter, 1,5-2l/tag sollte man trinken.
Auch Altersarmut ist ein Faktor, die Betroffenen versorgen sich mit geringeren Mengen und qualitativ schlechteren Nahrungsmitteln.
Aus Essbiografien lassen sich gut Mangelernährungen ableiten:
-Herkunft, Religion, ethnische Besonderheiten, Beruf,
-Essrituale zu besonderen Anlässen
-Verteilung der Mahlzeiten über den Tag                                                                                            -Abneigungen, Unverträglichkeiten
-Krankheiten

Jeder 12.der über 60-Jährigen in Deutschland leidet an Mangelernährung. Davon befinden sich 41% in stationärer und 37% in ambulanter Behandlung (in stationären Einrichtungen wird oft zu wenig oder ungeeignetes Essen und Trinken angeboten,
das betrifft auch die häusliche Versorgung). [Seniorenliga+MDK]
Jeder Einzelne steht in der Verantwortung, besonders da die Lebenserwartung der Menschen Männer durchschnittlich 78,3 Jahre, Frauen 83,1 Jahre beträgt und zunimmt.

Hier sind auch die Kommunen in puncto Daseinsvorsorge gefordert, Grundlagen für mehr Lebensqualität zu schaffen. Für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, ist die Beseitigung von Barrieren innerhalb und außerhalb der Wohnung wichtig
und Voraussetzung für ein möglichst selbständiges Leben bis ins hohe Alter. Die erreichbare Nähe von Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs, Ärzte, Apotheken, Post ist sicherzustellen, die Teilhabe  an kulturellen Angeboten. Wie steht es um die
Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehr. Bestehen ausreichende Angebote für altersgerechten und bezahlbaren Wohnraum. Reicht das Angebot an ambulanter und stationärer Pflege und deren Qualitätsmanagement ?

In Deutschland gibt es ca. 2,9 Mio.Pflegebedürftige (3,5% der Gesamtbevölkerung,in S-H  89 428).
Die Gruppe der  75-84 -Jährigen  machen   14,1 %   aus, aber  85,9 % bestreiten ihren Alltag  noch kompetent und  eigenständig;
von den  über  89-Jährigen  sind  66,1 %  pflegebedürftig, jedoch 33,9 %  leben selbständig!

Die überwiegende Zahl der Pflegebedürftigen wird  zu Hause gepflegt ( 2.076.877), allein durch Angehörige (1.384.604) also über 50%.
Die demografischen Entwicklung auch in Heikendorf, Anteil der Senioren über 60 Jahre beträgt nahezu 40% der Gesamtbevölkerung, verpflichtet geradezu die Entscheidungsträger, die Bedürfnisse der Senioren- ob krank oder gesund- im Blick zu behalten.

Franke

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3-Tagesfahrt Cuxhaven, Bremerhaven, Worpswede

Am 10.10.17 begab sich der Seniorenbeirat Heikendorf mit 46 Gästen auf eine 3-Tagesfahrt über Cuxhaven nach Bremerhaven und Worpswede. Mit der Elb-Fähre Brunsbüttel-Cuxhaven sollten wir eigentlich übersetzen. Sie fuhr jedoch aus angeblich technischen Gründen nicht, so dass wir auf die Fähre Glückstadt-Wischhafen ausweichen mussten, ein kleiner Umweg.

      In Cuxhaven fuhren wir an den Fischhallen vorbei, wo früher Fisch-Trawler ihren Fang anlandeten. Jetzt wird der Fisch tiefgefroren in Containern über den Flughafen Frankfurt oder von Esbjerg nach Cuxhaven verbracht, um dort verarbeitet zu werden. So ändern sich die Zeiten. Während der Besichtigung der „ Alten Liebe „ mussten wir zu unserem großen Bedauern eine Mitreisende mit Verdacht auf einen Schlaganfall in ein Krankenhaus einweisen lassen. Erleichtert nahmen wir tags darauf zur Kenntnis, dass es ihr den Umständen entsprechend besser gehe. Die besten Wünsche begleiten sie. Während der Stadtrundfahrt durch Cuxhaven erfuhren wir, dass trotz der recht modernen und zweckgerichteten Bebauung mancher Leerstand zu verzeichnen sei, der Bevölkerungsanteil der älteren Generation wachse stark an, die Jüngeren verlassen die Stadt,weil nicht ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung stünden. In Bremerhaven bezogen wir Quartier. Eine Fahrt quer durch das Hafengebiet ließ uns über die Weitläufigkeit der Hafenbecken und Anlagen des Überseehafens Bremen, der Kaiserhäfen, der Fischereihäfen, des Eurogate- Container-Terminals, des historischen Hafens, der Columbuskaje staunen.

Auch der Columbusbahnhof wurde uns gezeigt, von dem aus Elvis Presley als Soldat erstmals Deutschland betreten hatte. Bremerhaven war früher der größte Auswandererhafen Europas. Über 76000 Auswanderer verließen ab 1854 Deutschland Richtung USA und Kanada. Peter Riedmann baute das erste Öltankschiff aus Holz. Der Norddeutsche Lloyd hatte hier seinen Hauptsitz. Heutzutage hat die Verschiffung von Autos große Bedeutung. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige besuchten das Deutsche Auswandererhaus oder das Klimahaus, ganz in der Nähe der Havenwelten, einem großen Einkaufszentrum. Das Alfred- Wegener -Institut für Polar-und Meeresforschung hatte leider geschlossen. In Worpswede durchwanderten wir bei Sonnenschein einen Teil des Ortes, standen vor dem Haus des Kaufmanns Stolte, der seinerzeit ein Förderer der Worpsweder Künstlerkolonie war. Insbesondere der Maler Mackensen , Begründer der Künstlerkolonie und eine Zeit lang liiert mit Mimi der Tochter  Stoltes, profitierte davon. eine Kopie seines Monumentalbildes „Gottesdienst im Freien“ ziert eine Außenwand der Zions-Kirche .

             

Auf dem Friedhof besichtigten wir eine Bronzeplastik des Bildhauers Otto und die Grabstätte der Künstlerin Paula Modersohn-Becker. Über den Weyer-Berg (53,6 m hoch) gelangten wir zur Worpsweder Kunsthalle, in der Werke von Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker, Mackensen, Heinrich Vogeler u.a. zu sehen waren. Die Landschaft des Teufelsmoores und dessen Bewohner bestimmten die Gemälde der Künstler. Wir haben viele neue Eindrücke gewonnen, Neues erfahren,Interessantes gesehen und erlebt. Nach dem Mittagessen ging es wieder heimwärts. Die Stimmung an Bord des Busses war gut und mach einer freute sich wieder auf sein Zuhause.

Franke

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Fahrt in die Lüneburger Heide

Buss mit Senioren und Seniorinnen startete am 12.September trotz anfänglicher Wolkenbrüche in die Lünburger Heide. Im Hotel zur Grünen Eiche in Bispingen kehrten wir ein und stärkten uns bei einem schmackhaften Mittagessen für die anschließende Pferdekutschfahrt durch eine imposante Heidelandschaft.

           

Petrus konnte es nicht lassen. Er schickte uns zum Abschluss einen heftigen Regenguss. Die Planwagen boten nur geringen Schutz, die Kutscher trieben deshalb die Pferde, denen es Spaß bereitete, zu einer verschärften Gangart über Stock und Stein an. Einige Gäste sahen sich schon auf dem sandigen Fahrweg absitzen. Ein großes Stück Torte und eine Tasse heißen Kaffees boten anschließend Erholung. Nach Kartoffelkauf und diverser anderer Lebensmittel in einem Hofladen ging es dann heimwärts.                         Franke

 

 

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Senioren testen E-Mobile

Zusammen mit der Fa. Elektromobil, Laboe gab der Seniorenbeirat
Heikendorf am 7.09.2017 interessierten Senioren die Gelegenheit,
auf dem Dorfplatz der Gemeinde Testfahrten mit E-Scootern und einem
Elektrofahrrad zu machen. Bei herbstlichem Sonnenschein fanden sich
zahlreiche Schaulustige, aber auch viele Testwillige ein. Herr Lake
von der Fa. Elektromobil und sein Partner erklärten ausführlich die
Funktionsweise und Bedienung der unterschiedlichen E-Scooter. Schnell
war die Scheu genommen und es drehten selbst diejenigen einige Runden,
die zunächst zurückhaltend abseits standen.

Ein der Höhe nach verstellbarer und drehbarer Sitz erleichtert den
Aufstieg. Die Lenksäule mit den Funktionen für die Einschaltung von
Fahrlicht, Blinklichtern, Warnlicht und Geschwindigkeit sowie die
Gashebel vorwärts und rückwärts kann den Körperbedürfnissen angepasst
werden. Spaß bereitete das Rückwärtsfahren. Unter Benutzung der
Rückwärtsspiegel gelang das Einparken in jede Parklücke. Einhellige
Meinung war, dass die E-Scooter relativ einfach zu bedienen sind und
in der Mobilität erheblich Eingeschränkte auf diese Weise mehr
Lebensqualität erhalten können; sie sind wieder in der Lage,am
öffentlichen Leben teilzunehmen,sei es, dass man mit seinem Hund
wieder Gassi gehen (fahren) oder den Ehepartner im Schritttempo bei
einem Spaziergang begleiten kann.


Es gesellten sich 2 E-Scooterfahrer dazu, die bereits die Annehmlichkeiten
dieser Fortbewegungsart zu schätzen gelernt haben.


Eine noch fitte Seniorin, vorschriftsmäßig mit Mottorradhelm ausgestattet,
erschien mit ihrem Dreiradpedelec

und demonstrierte super elegant, dass auch in fast liegender Weise
ein Vorwärtskommen unter ein wenig Einsatz Beinkraft möglich ist.
Franke

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Senioren fragen Ticken Flüchtlinge anders?

Ticken Flüchtlinge anders?
Sie, Alt und Jung, kommen nach Europa, geflohen vor Krieg, Verfolgung, Misshandlung; sie haben Erwartungen, suchen Schutz und Hilfe, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Sie verabschieden sich möglicherweise auf Dauer von ihrer Familie, ihren Freunden und ihrer Existenz. Sie kommen voller Hoffnung und guten Willens.
Sie sind in Europa!
Hier erfahren sie knallhart, dass die gewohnten Lebensumstände – ohne anzuecken – nicht fortzusetzen sind. Langwieriges Durchlaufen eines Behördenwirrwars, Sammelunterkünfte und damit verbundene ethnische Konflikte, manches Mal Ablehnung durch die hier einheimische Bevölkerung. Träume zerplatzen, und nicht nur, weil man sich von Schleusern beeinflusste unrealistische Vorstellungen gemacht hat.
In Deutschland wird erwartet, dass sie sich anpassen. Woran?
Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, d.h. Einhalten von Terminen und Absprachen; pflegliches Behandeln der ihnen zum Gebrauch überlassenen Gegenstände des täglichen Lebens, also Zerlegen des Parkettfußbodens, Stehenlassen reparierbarer Fahrräder, Verschmutzen von Kochplatten durch ständiges Überkochen, verstopfte Abflussrohre, mangelndes Lüften des Wohnraums mit entsprechender Schimmelpilzbildung usw. sind zu vermeiden.
Sie sind in ihren Heimatländern unter anderen Lebensumständen aufgewachsen. Dort war die Familie wertbestimmendes Element und bot Rückhalt. Mit den Europa bestimmenden Werten wie Leistungs gesellschaft und wirtschaftliches Verhalten waren die Wenigsten zuvor konfrontiert. Besonders diejenigen im unteren Bildungsbereich müssen deshalb länger begleitet und angeleitet werden als andere, damit sie verstehen, was in unserer Gesellschaft erwartet werden kann. Ein Schonprogramm wegen etwaiger Traumatisierung scheint nicht angebracht. Sie müssen frühzeitig die deutsche Sprache lernen. Dann kann Arbeitsvermittlung und Jobsuche anschließen, beides zusammen wäre noch besser. Zur Sprachvermittlung gehört neben dem Sprechenlernen das Begreifen von Sprachinhalten. Hieran mangelt es vielfach. Frust kommt auf, wenn deshalb berufsbezogene Praktika abgebrochen oder erfolglos beendet werden. Aber nicht nur die Sprache ist eine Hürde. Die schulischen Kenntnisse in  mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern sind oft lückenhaft und weichen von den Standards in Deutschland erheblich ab. Es fehlt oft der Sinn für logisches Denken und auf die Zukunft ausgerichtetes zielorientiertes Handeln. Das beeinflusst nicht nur die Ausbildung, sondern teilweise auch die Abläufe des täglichen Lebens. Manch einer betrachtet sich bereits als Verlierer, weil ein durchaus erfolgreich abgewickeltes Praktikum aus betriebsbezogenen Gründen nicht in einen direkten Lehrvertrag mündet.
Seit dem Flüchtlingsansturm vor 2 Jahren geht die Integration äußerst schleppend voran. Es ist wünschenswert, die nebeneinanderher laufenden Verwaltungsverfahren konzentrierter und verständlicher zu gestalten; für die Ausländer, denen in der Zwischenzeit ein Bleiberecht zuerkannt worden ist, müssten auf sie abgestimmte Ausbildungsmöglichkeiten mit Zukunftsperspektiven angeboten werden. Die Meisten haben bereits einen Integrationskurs in Deutsch hinter sich. Bei einer Ausbildung im dualen System könnte z.B. einer oder mehreren nach Gewerken ausgerichteten Lehrwerkstätten für das erste Lehrjahr die berufsbezogene Ausbildung mit integriertem Deutschunterricht zentral  übertragen  und danach die normale berufliche Ausbildung in den Betrieben fortgesetzt werden.                                  Ja, Flüchtlinge ticken nicht immer unserer Erwartungshaltung entsprechend, sie ticken oft anders. Deshalb sollte zu beiderseitigem besseren Verständnis und Umgang miteinander mit Nachdruck der Integrationsprozess vorangebracht werden.                                              Franke

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Zwischenbilanz und Vorschau für das 2. Halbjahr 2017

Wir konnten im 1. Halbjahr 2017 auf 4 Seniorenfahrten -davon eine 5-tägige – über 200 zufriedene Gäste begrüßen.  Das Fahrtenprogramm mit Fahrten nach Hamburg am 15. August ( geänderte Abfahrtzeit:  8 Uhr !! ) , in die Lüneburger Heide am 12. September, nach Cuxhaven/ Worpswede am 10. Oktober und nach Reinfeld/Lübeck zum Grünkohl- oder  Karpfenessen am 28. November ( hier sind noch Plätze frei ! ) wird fortgesetzt.
Das Gutscheinheft „Seniorenpass“ ist weiterhin erhältlich am Info-Center des Rathauses Heikendorf sowie in den Rathäusern der Gemeinden Mönkeberg und Schönkirchen.
Für die Vorträge „ Wie man Pflege finanziell vorbereitet“ und „ Vollmachten und Patientenverfügung“ interessierten sich ca.160 Einwohner, eine sehr gute Beteiligung. Wir hätten auch  gerne unter 60 Jahre alte Menschen begrüßt, für die diese Themen durchaus informativ gewesen wären.
Am 7.09.2017 werden auf dem Rathausplatz Elektromobile und ein Elektrofahrrad zum Ausprobieren vorgeführt.
Am 19. Oktober werden wir eine Veranstaltung durchführen zum Thema „ Wie möchte ich im Alter leben, bezahlbarer Wohnraum in Heikendorf“ und damit im Zusammenhang stehende weitere Themen.                                                                                                          Unsere Broschüre „Wir für uns- Senioren in Heikendorf“ ist, soweit es uns personell möglich war, in die Haushalte verteilt worden. Die Wenigen, die eine Annahme der Seniorenbroschüre ablehnten, kennen möglicherweise Inhalt und Zielsetzung nicht. Die Themenvielfalt macht diese Broschüre auch für jüngere Leute interessant. Wir zählen auf ihre Toleranz! Es sind noch genügend Exemplare vorhanden, die am Info-Center im Rathaus , in der Gemeindebücherei, bei Ärzten, Apotheken und in Geschäften kostenlos erhältlich sind. Über die wieder sehr positive Resonanz freuen wir uns und die Redaktionsmitglieder bereiten bereits die 5. Ausgabe vor.
Am 6.Dezember findet unsere traditionelle Adventlesung statt, dieses Mal voraussichtlich in der Aula der Grund-und Gemeinschaftsschule.
Es haben sich personelle Veränderungen ergeben. Karl Kempe und Heike Utecht sind aus dem Seniorenbeirat ausgeschieden. Gisela Arp und Joachim Pucknus sind stimmberechtigte Mitglieder und Klaus Sydow ist 2.Vorsitzender geworden.

Der Seniorenbeirat wünscht Ihnen noch einige Sonnentage mehr für den Rest des Jahres.

Karla Franke                                                                                                                                             1. Vorsitzende des Seniorenbeirates

 

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Spargelfahrt am 30.Mai 2017

Die Fahrt des Seniorenbeirates zum Spargelhof Beek -Hamberge-
führte über Umwege, Ursache Straßensperrungen, Umleitungen
und die Intuition unseres Busfahrers- durch viele unseren
Mitreisenden unbekannte Dörfer der Schleswig-Holsteinischen
Schweiz, vorbei an Rapsfeldern, Wäldern und Seen. Der Anblick
der abwechslungsreichen und auch schönen Landschaft löste bei
Einigen den Wunsch aus, doch öfter mal „rausfahren“ zu sollen.

 

 

 

 

Der Spargelhof bot ein für Viele  kaum zu bewältigendes
Spargelessen mit Schinken oder Schnitzel an, inclusive
doggybag.


Eine Schiffahrt auf dem Ratzeburger See
vorbei am Ratzeburger Dom, den wir auf einer früheren
Fahrt bereits von Land aus besichtigen konnten, schloss
sich an. Nach einem kurzen Fußmarsch zum Restaurant
„Hubertus am See“, Küchensee, verdrückten wir dort noch
1 großes Stück Torte, bevor es auf die Heimfahrt ging.
Franke

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